PIK Consulting - Prozessorientiertes Krankenhaus

Integratives Aufnahmekonzept


Integratives Aufnahmekonzept

Eine optimale Patientendurchlaufsteuerung beginnt mit einer bedarfsgerechten Belegungssteuerung, die zentral gemanagt wird. Ein konzeptionelles Belegungsmanagement mit einem internen und externen Regelsteuerkreis nach klar geregelten Verantwortlichkeiten, Kennzahlen und transparenten Belegungskriterien ist die Lösung. Der Erstkontakt des Patienten zur stationären Aufnahme mit dem Krankenhaus läuft somit über das Zentrale Belegungsmanagement (ZBM). Dieses koordiniert alle stationären Neuaufnahmen, Notaufnahmen und internen Verlegungen. Die Kernaufgabe ist die Terminvergabe für alle elektiv aufzunehmenden Patienten nach Datum und Uhrzeit. Dies betrifft alle Patienten, die persönlich, telefonisch oder über niedergelassene Ärzte einen stationären Termin benötigen und die Indikation für eine stationäre Aufnahme mitbringen.

Der Patient kommt zu seinen vereinbarten Termin zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus. Die Aufnahme ist für Patienten und Angehörige der „Erste Qualitäts-Augenblick der Wahrheit“. Es gibt keine zweite Chance für einen guten Ersteindruck. Dies gilt vor allem, wenn Patienten vorbestellt sind und ohne akute Verletzungen mit voller Wahrnehmungsfähigkeit und geplant ins Haus kommen. Um einen ganzheitlichen Ansatz in der Patientendurchlaufsteuerung zu realisieren, verlangt es eine zentrale Patientenaufnahme (ZPA), die an den Bedürfnissen des Patienten angepasst ist. Ein kompetenter Ansprechpartner an einer offenen Theke, soll den Patienten zu seinem vereinbarten Termin empfangen. Er wird anschließend in den anliegenden Untersuchungsräumen sowohl administrativ als auch ärztlich aufgenommen.

Voraussetzung für eine bestmögliche Patientendurchlaufsteuerung ist die strikte Trennung  der elektiven Aufnahmen und der Notfallaufnahmen. Diese müssen durch zwei unabhängige Organisationskreisläufe gemanagt werden. Die Notaufnahme ist für die Außenwirkung ein wichtiger Werbeträger und mit die Visitenkarte des Hauses. Um Raum für eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, müssen die Abläufe gut organisiert werden und Patienten und deren Angehörigen kompetente und offene Ansprechpartner begegnen.