PIK Consulting - Prozessorientiertes Krankenhaus

Zentrale Patientenaufnahme


Zentrale patientenaufnahmeDreh- und Angelpunkt des integrierten Aufnahmekonzeptes ist hierbei die komplette Neuorganisation des Aufnahmeprozesses. Der in der überwiegenden Zahl deutscher Krankenhäuser etablierte Ablauf der strikten Trennung administrativer Aufnahme im Eingangsbereich und medizinischer Aufnahme, zum Teil von unerfahrenen Assistenzärzten auf Station, wird dabei grundsätzlich durchbrochen. In vier anliegenden Untersuchungsräumen für fünf Fachabteilungen, wird der Patient administrativ und ärztlich aufgenommen. Dafür stehen jeweils ein Facharzt der entsprechenden Fachrichtung und eine Arzthelferin zur Verfügung. Das Aufnahmegespräch, die Blutabnahme, das EKG, die Ultraschalluntersuchung und die Aufnahme der Versicherungsdaten geschehen also in einem Raum. Der Patient bekommt nach der Aufnahme sofort einen Termin beim Anästhesisten für das Prämedikationsgespräch, welches parallel in den Aufnahmezimmern stattfindet und je nach Aufnahmesituation den ganzen Tag terminiert werden kann. Somit ist die 24-h Regelung gesichert. Durch diese zentrale Ablaufplanung hat der Patient eine hohe Termintreue, kurze Wartezeiten und kurze Wege. Das ZPA schafft eine Aufnahmesituation, die den Bedürfnissen des Patienten und deren Angehörigen gerecht wird. Die zentrale Stelle der ZPA ist eine offene Theke und bietet dem Patienten sofort bei seiner Ankunft einen kompetenten Ansprechpartner.

Der Patient geht nach der Aufnahme in der ZPA bereits mit allen Unterlagen auf die Station. Das bringt Ruhe in den Stationsablauf und verleiht dem Patienten ein Gefühl des „Willkommenseins“. Auf welche Station der Patient kommt, wird über das ZBM gesteuert. Auf der Station wird dem Patienten eine Primäre Pflegekraft zugeteilt. Diese stellt sich bei ihm vor und begleitet ihn als verantwortlicher Ansprechpartner und Fallmanager von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Ihr Nutzen:

  • Kurze Wartezeiten für den Patienten durch Terminierung
  • Kurze Wege, da Aufnahmemodalitäten an einem Ort stattfinden
  • Nivellierung der Belastungsspitzen für alle am Prozess beteiligten Berufsgruppen
  • Facharztstatus beim Erstkontakt
  • Vermeidung von Doppeluntersuchungen
  • Durch bessere Koordination Entlastung auf den Pflegestationen
  • Insgesamt eine bessere interne Kooperation für die Kliniken
  • Zeitnahme Kostensicherung
  • Aufbau eines Netzwerkes für gezielte Betreuung der einweisenden Ärzte und Kostenträger