PIK Consulting - Prozessorientiertes Krankenhaus

Referenz Klinikum Traunstein

 …mit Einführung des Zentralen Belegungsmanagements haben sich für den ärztlichen Bereich folgende Verbesserungen eingestellt: 

  • Erleichterung der Einbestellung von Patienten zur stationären Behandlung
  • Erleichterung der Umbestellung von Patienten bei Engpässen auf Station und im OP
  • Bettenressourcen werden vollständig genutzt
  • Verkürzung der präoperativen Aufenthaltsdauer des Patienten
  • Reduzierung der Überfrachtung von Operationsprogrammen
  • Verbesserung des Kontaktes mit den Hausärzten

 

Die Einrichtung eines Zentralen Belegungsmanagements (ZBM) hat deutliche Erleichterung im Ablauf der Einbestellung aus der Ambulanz und aus den Sprechstunden erbracht. Das Zentrale Belegungsmanagement ist ein wesentliches Bindeglied zwischen ambulantem und stationärem Bereich. Im Zusammenhang mit der Installation eines Zentalen Belegungsmanagements sind einige Faktoren wichtig, so zum Beispiel 

  • Zuordnung von Entscheidungskompetenzen für die Mitarbeiter des ZBM
  • Überzeugung zur Mitarbeit für alle Beteiligten
  • Primäre bestehende Ängste hinsichtlich Kompetenzverlusts bei Ärzten abbauen
  • Schrittweise Ausführung mit Beginn in einer Abteilung mit Akzeptanz für ein Zentrales Belegungsmanagement
  • Spätere schrittweise Erweiterung mit Einbeziehung aller Abteilungen

 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass ein Zentrales Belegungsmanagement ab einer gewissen Größe eines Klinikums, insbesondere bei knappen Bettenressourcen und knappen OP-Kapazitäten, ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung von effektiven Abläufen ist.

Gez. 

Prof. Dr. med. Rupert Ketterl
Chefarzt  am Klinikum Traunstein